Ec Die Adler Kitzbühel

In Linz erfüllten die Adler ihre Pflicht

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Wie schon das 2:6 am Dienstag gegen Fassa den Spielverlauf nicht ganz widerspiegeln konnte, so wirkt auch das 8:3 in Linz deutlicher als sich die 60 Minuten gestalteten. Kitzbühel tat sich gegen die aufopfernd kämpfenden Steel Wings (mit Ex-Adler Paul Mocher im Tor) schwerer als erwartet. So gingen die Stahlstädter bereits nach 3 Minuten in Führung und nach 25 Minuten gelang ihnen noch der Anschlusstreffer. Letztendlich setzte sich aber die Routine durch und sieben Torschützen sorgten für acht Kitzbüheler Treffer (Johan Schreiber 2, Christoph Echtler, Adam Havlik, Mario Ebner, Niclas Maurer, Florian Eder und Kapitän Henrik Hochfilzer).

Die Pflicht wurde also erfüllt, nun wartet am Samstag um 20 Uhr das Heimderby gegen die Eisbären aus Zell am See. Die Pinzgauer mussten sich am Donnerstag zuhause der VEU 0:3 geschlagen geben.

Den Kantersieg in Linz sehen die Adler mit gemischten Gefühlen: „Ich bin nicht happy damit, wie wir gespielt haben. Ich bin nur happy mit dem Sieg und acht erzielten Toren“, sagt Trainer Charles Franzen und ergänzt: „Gegen Zell müssen wir viel stärker auftreten und trotz aller Emotionen im Derby müssen wir uns im Zaum halten.“ Das Fazit von Stürmer Tom Mader lautet: „Gegen Linz haben wir schlecht gespielt, aber den Pflichtsieg geholt. Gegen Zell am See wird es ein beinharter Kampf über 60 Minuten.“