Adler Stadtwerke Kitzbühel

Adler müssen sich im Derby klar geschlagen geben

Die Reise nach Zell am See endete am Samstagabend für die Adler Stadtwerke Kitzbühel mit keinem Erfolgserlebnis. Im ersten Derby der Saison mussten sich die Adler nach 60 Minuten trotz vieler Chancen und phasenweise starken Spiels deutlich mit 1:6 gegen die Zeller Eisbären geschlagen geben. Alexander Höller erzielte das einzige Tor der Kitzbüheler zum 1:2 und sorgte zwischenzeitlich noch für Hoffnung auf die Wende.

„Wir haben sehr gut angefangen und Chancen kreiert. Jedoch war der Doppelschlag der Zeller ein kleiner Dämpfer. Wir haben uns wieder zurück ins Spiel gekämpft und den Anschlusstreffer erzielt. Leider waren wir danach wieder kurze Zeit zu unachtsam und erhielten wieder einen Doppelschlag. Im dritten Drittel konnten wir nach dem schlechten Start zu wenige Akzente setzen“, fasste Höller die Partie im Interview zusammen.

Ähnlich resümierte Lukas Waschnig: „Wir waren phasenweise gut im Spiel, haben es aber über 60 Minuten nicht konsequent fertig gespielt. Dadurch haben wir die Partie leider verloren“, meinte der 22-jährige Stürmer.

So lief das Derby:

Die Kitzbüheler kamen sehr stark aus der Kabine, sorgten in der ersten Minute für die erste Topchance des Spiels, lagen aber trotzdem nach drei Minuten bereits 0:2 zurück. Diese kalte Dusche erfolgte zunächst durch ein Powerplaytor von Zan Jezovsek und nur 24 Sekunden später durch einen Treffer von Sebastian Zauner.

Von diesem Schock mussten sich die Adler nicht lange erholen, denn sie übernahmen im Verlauf des ersten Drittels immer mehr die Kontrolle über die Partie. Zunächst hatten Clemens Krainz und Matic Podlipnik im Powerplay die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. In der zehnten Minute zog Marek Sloboda ab. Alexander Schmidt parierte allerdings alle diese Schüsse und sorgte letztendlich dafür, dass die Eisbären mit einer weißen Weste in die Pause gingen. Auch bei einer Dreifachchance in Minute 13 zeigte er sich stark.

Zell am See hoch effizient

Das zweite Spieldrittel hatte deutlich weniger gefährliche Abschlüsse zu bieten. Die Eisbären zeigten sich von Beginn an als die etwas bessere Mannschaft. Trotzdem konnten die Adler eine Unachtsamkeit von Alexander Schmidt zum 1:2-Anschlusstreffer ausnutzen. Alexander Höller war nach einem Abpraller in der 25. Minute zur Stelle. In weiterer Folge gab es im Powerplay sogar die Möglichkeit auf den Ausgleich. Zell am See verteidigte allerdings gut und traf einige Minuten später erneut innerhalb weniger Sekunden doppelt. Gerade einmal sechs Torschüsse gaben die Eisbären in diesem Drittel ab. Zwei davon zappelten nach Schüssen von Max Coatta (34.) und Christian Jennes (35.) im Netz von Patrick Grascher. Somit ging es mit einem Stand von 4:1 in die zweite Pause.

Die schwierige Ausgangslage zu Beginn des dritten Drittels wurde nach nur elf Sekunden noch schwerer, denn Zell am See kam blitzartig zum fünften Treffer. Zan Jezovsek netzte zum 5:1 ein. Die Adler mussten sich von diesem Rückschlag erst einmal erholen, zeigten aber weiter Herz und kamen im Powerplay in der 48. Minute zu einer guten Möglichkeit durch Lukas Waschnig. Ein weiterer Treffer wollte allerdings nicht gelingen. Daran änderte auch ein weiteres Powerplay nichts. Die Heimmannschaft legte kurz vor Spielende noch einen drauf. Paul Schmid erzielte in der 57. Minute das Tor zum 6:1-Endstand.

Weiter geht es für die Adler in der kommenden Woche mit dem nächsten Heimspiel. Am Donnerstag, den 8. Oktober empfangen die Kitzbüheler den KHL Sisak.

Alps-Hockey-League | Saison 2026/27 | Preliminary Round

EK Die Zeller Eisbären vs. Die Adler Stadtwerke Kitzbühel 6:1 (2:0/2:1/2:0)

Tore:
1:0 |3.| Zan Jezovsek PP1
2:0 |3.| Sebastian Zauner
2:1 |25.| Alexander Höller
3:1 |34.| Max Coatta
4:1 |35.| Christian Jennes
5:1 |41.| Zan Jezovsek
6:1 |57.| Paul Schmid

SR1: Miha Bulovec
SR2: Jan Leben
LR1: Lorenzo Dell’Amico
LR2: Marcel Rodman

ZS: (2019) KE Kelit Arena Zell am See

EKZ vs. KEC Höller
(C) KEC_Laura Ludovika