Adler Stadtwerke Kitzbühel

Adler setzen Ausrufezeichen gegen Bregenzerwald

Die Adler Stadtwerke Kitzbühel überzeugen am Donnerstag mit einem eindrucksvollen 7:3-Sieg gegen den EC Bregenzerwald. Zum 500. Spiel im Adlerdress wurde Kapitän Henrik Hochfilzer vor dem Spiel feierlich geehrt. Danach zeigten die Adler ein echtes Offensivfeuerwerk zu diesem Anlass. Gleich sechs Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Der 24-jährige Clemens Krainz erzielte zwei Treffer und sorgte mit dem 7:3 auch für den fulminanten Schlusspunkt des Spiels. „Ich denke, dass das Spiel schwieriger war, als es ausgesehen hat. Am Anfang haben wir uns schwergetan, in das Spiel hineinzufinden. Sie haben hart gespielt. Dann haben wir uns aber gefangen, die ganze Mannschaft hat eine tolle Arbeit gemacht und wir haben verdient die Partie gewonnen“, fasste Doppeltorschütze Krainz die Partie zusammen.

Adleroffensive startet stark

Das erste Spieldrittel begann gewohnt aggressiv. Nach zwei Minuten kam Mai Crnkic erstmals gefährlich vor das Tor von Wälderkeeper Lorenz Widhalm und nur eine Minute später boten sich für die Adler mit der ersten Überzahlsituation die nächsten Chancen auf die Führung. Crnkic und Adler-Topscorer Yoan Loshing waren nah dran, scheiterten jedoch an Widhalm und der Stange. Nur wenige Sekunden nach Ablauf der Strafe setzte dann Jacob Pfeffer nach Zuspiel von Hochfilzer und Maxa zu einem Weitschuss an, der durch die Beine von Widhalm den Weg ins Tor fand (5.). Mit dem 1:0 erhöhten die Adler weiter den Druck auf die Gäste. Obwohl in einem weiteren Powerplay kein Treffer gelang, setzten sie konsequent nach und machten es den Vorarlbergern schwer, sich aus dem eigenen Drittel zu befreien.

Im Puckbesitz und bei den Tormöglichkeiten lagen die Adler ganz klar voran, doch die Chancenauswertung funktionierte noch nicht ganz. Jakob Engelhardt scheiterte in der 16. Minute an Widhalm. Das erste Drittel wirkte fast wie ein Spiegelbild des Auswärtsspiels im Oktober. Die Adler gaben den Ton an, doch die Bregenzerwälder trafen. In der 19. Minute erzielte Philipp Pöschmann den 1:1-Ausgleich und sorgte damit auch für den ersten Pausenstand.

Turbulentes Mitteldrittel

Im zweiten Spieldrittel merkte man von Beginn an, dass die Kitzbüheler Mannschaft entschlossen war, wieder in Führung zu gehen. Beinahe wäre es schon in der 22. Minute so weit gewesen, doch Loshing und Crnkic konnten im Zwei-gegen-Eins den Puck nicht am starken Widhalm vorbeizuschieben. Crnkic ließ sich davon aber nicht beeindrucken und erzielte im Powerplay in der 26. Minute nach Assist von Loshing und Podlipnik das 2:1. Nur 50 Sekunden später klingelte es erneut als Clemens Krainz nach Pass von Niklas Wetzl das 3:1 erzielte.

Nach dieser starken Offensivphase zu Beginn, kamen auch die Gäste wieder etwas besser in die Partie, erarbeiteten sich Möglichkeiten und in der 31. Spielminute sogar den Anschlusstreffer zum 3:2. Erneut konnte Pöschmann McCollum überwinden. Die Bregenzerwälder zeigten daraufhin, dass sie keineswegs chancenlos waren, und setzten die Adler weiter unter Druck. Nach Strafe gegen Wetzl (33.) hatten sie auch im Powerplay Gelegenheiten, die beste hatte allerdings Henrik Hochfilzer am Schläger. Er wurde von Roberts Lipsbergs regelwidrig zu Fall gebracht und bekam daraufhin einen Penalty zugesprochen, scheiterte im Duell mit Widhalm jedoch.

Nach überstandener Unterzahl, die nach einem Vergehen von Podlipnik insgesamt knapp vier Minuten dauerte, drehten die Adler noch einmal richtig auf. Clemens Krainz scheiterte zunächst noch an Widhalm (38.), doch nur wenige Sekunden später schoss Podlipnik zum 4:2 ein. Mit dieser Zwei-Tore-Führung ging es verdient in die zweite Pause.

Adler machen alles klar

Die Gäste aus Vorarlberg starteten aggressiv in das dritte Drittel, doch den ersten Treffer machten die Adler. Yoan Loshing umkurvte sehenswert Widhalm und netzte zum 5:2 ein (42.). Einige Strafen prägten den letzten Spielabschnitt, sodass die Adler insgesamt drei Überzahlsituationen vorfanden. In der 52. Minute kassierten sie allerdings nach einem Alleingang von Toivo Laaksonen den Gegentreffer zum 5:3. Daraufhin starteten die Adler noch eine entschlossene Schlussoffensive und zeigten, warum sie zu den besten Mannschaften der Liga gehören. Markus Hanl erhöhte in der 56. Minute nach Zuspiel von David Cernik und Podlipnik auf 6:3. In der 59. Minute konnten dann die Zuschauer im Sportpark nochmals jubeln. Krainz sorgte im Powerplay mit seinem zweiten Treffer des Abends für den verdienten Endstand von 7:3.

Dieser Sieg gibt der Mannschaft auf alle Fälle einen Schub an Selbstvertrauen für die nächste Aufgabe am Samstag auswärts gegen die Wipptal Broncos. „Ich denke, dass zu Beginn der Saison die Scheibe viel für uns gesprungen ist, zuletzt war das nicht der Fall. Ich hoffe, dass wir an diese Leistung heute anknüpfen können“, erklärte Krainz. Das nächste Heimspiel folgt dann am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen den HC Asiago.

Alps-Hockey-League | Saison 2025/26 | Preliminary Round

Die Adler Stadtwerke Kitzbühel vs. EC Bregenzerwald 7:3 (1:1/3:1/3:1)

Tore:
1:0 |5.| Jacob Pfeffer
1:1 |19.| Philipp Pöschmann
2:1 |26.| Mai Crnkic PP1
3:1 |26.| Clemens Krainz
3:2 |31.| Philipp Pöschmann
4:2 |38.| Matic Podlipnik
5:2 |42.| Yoan Loshing
5:3 |52.| Toivo Laaksonen SH
6:3 |56.| Markus Hanl
7:3 |59.| Clemens Krainz PP1

SR1: Miha Bulovec
SR2: Rene Huber
LR1: Petja Murnik
LR2: Daniel Strimitzer

ZS: 654 (Sportpark Kitzbühel)

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