Adler Stadtwerke Kitzbühel

Adler verlieren knapp gegen Zell am See

Die Adler Stadtwerke Kitzbühel verlieren am Donnerstag auch das dritte Duell gegen die Zeller Eisbären knapp. Beim ersten Auftritt des Neuzugangs Kirill Maksimov konnten die Adler über die gesamten 60 Minuten gut mithalten. Am Ende reicht es jedoch für keinen Punkt, denn in der 57. Minute kassieren sie den 3:2 Siegestreffer der Heimmannschaft. Jannik Fröwis, der das Tor zum 1:0 aus Sicht der Adler erzielen konnte, haderte etwas mit dem Spiel. „Es tut sehr weh, heute keine Punkte geholt zu haben. Wir haben sehr viel Aufwand betrieben und extrem gekämpft. So kurz vor Schluss das Tor zu kassieren, ist sehr bitter, speziell jetzt, wo wir jeden Punkt brauchen. Wir hatten bei Fünf-gegen-Fünf alles im Griff. Die Strafen haben uns am Ende wohl das Spiel gekostet“, analysierte er die Partie.

Auch zum Maksimov, der viel Präsenz am Eis zeigte und einige Schüsse abgab, hatte er etwas zu sagen. „Er war sehr positiv. Er spielt sehr teamorientiert und bringt viel Energie aufs Eis. Er ist auch ein super Charakter neben dem Eis. Wir sind froh, dass er da ist“, meinte Fröwis.

0:0 nach 20 Minuten

Der erste Spielabschnitt begann für die Adler durchaus vielversprechend. Markus Hanl fand in der dritten Minute die erste Chance vor, scheiterte aber am Ex-Kitzbüheler Alexander Schmidt im Tor der Heimmannschaft. Auch Patrick Bruckner testete ihn in der fünften Minute ein weiteres Mal. Mit Fortdauer des Drittels wurden die Eisbären dann immer stärker. Nach einer Strafe von Matteo Mitrovic in der neunten Minute hatten die Kitzbüheler in Unterzahl schwer zu kämpfen, konnten aber auch durch Markus Gratzer den Rückstand abwenden. Der Torhüter der Adler musste auch in der 11. Minute ein weiteres Mal eingreifen.

Die Zeller Eisbären waren zur Mitte des Drittels die bessere Mannschaft und bekamen durch eine weitere Strafe der Adler wiederum Möglichkeiten im Powerplay. Doch ein Treffer wollte ihnen nicht gelingen. Die Adler schöpften daraus Kraft und boten eine starke Schlussphase. Schüsse von Neuzugang Kirill Maksimov, Matic Podlipnik und Alexander Maxa führten aber zu keinem Tor, weshalb die ersten 20 Minuten mit 0:0 endeten.

Kitzbühel geht in Führung

Der zweite Spielabschnitt entwickelte sich zu Beginn zu einer offenen Angelegenheit, in der die Kitzbüheler in der 22. Minute zum ersten Mal gefährlich wurden. Die Hausherren zwangen nur eine Minute später Gratzer zu einer weiteren starken Parade. Wiederum 60 Sekunden später bekamen die Adler ihr erstes Powerplay nach einer Strafe von Nicklas Huard. Diese Überzahlsituation spielten die Adler stark und machten in der 25. Minute den Führungstreffer. Matic Podlipnik und Mai Crnkic bedienten Jannik Fröwis, der sein zweites Saisontor erzielen konnte.

Nach dem Tor wurden die Zeller Eisbären immer besser und nutzten auch ihre Chancen in der Überzahl. Das Powerplay war schon fast abgelaufen als Dominik Prodinger abzog. Der Puck traf Gratzer und rutschte zum 1:1-Ausgleich ins Tor (29.). Auch das 2:1 fiel in einer Überzahlsituation. Nicklas Huard sorgte in der 33. Minute für die Führung der Heimmannschaft. Gegen Ende des Drittels hatten die Adler durchaus Möglichkeiten zum Ausgleich, blieben aber unbelohnt.

Bitteres Ende nach starkem letztem Drittel

Auch im Abschlussdrittel zeigten die Adler ein starkes Eishockey und schafften es in der 42. Minute durch einen Treffer von Jakob Engelhart auszugleichen. Nach einem Lattenschuss der Eisbären hatten sie zwar in der 44. Minute Glück, spielten aber danach viel in der Offensivzone und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams fanden richtig gute Möglichkeiten für die Führung vor. Diese gelang dann aber den Hausherren. Eine schön angetragene Umschaltsituation führte in der 57. Minute, abgeschlossen von Alexander Lahoda, zur 3:2 Führung für die Zeller. Nur einige Sekunden zuvor hatte Niklas Ketonen eine große Chance ausgelassen. Ohne Torhüter spielten die Adler in den letzten zweieinhalb Minuten ein Sechs-gegen-Fünf Powerplay. Der Ausgleichstreffer gelang allerdings nicht mehr, womit die Adler trotz guter Leistung leider ohne Punkte die Heimreise antreten mussten.

Nun hat die Mannschaft ein paar Tage Pause, ehe es am 17. Januar zuhause gegen Cortina weitergeht. Möglicherweise kommt die Pause zu einem richtigen Zeitpunkt. „Der Kampf, die Einstellung und der Charakter in der Mannschaft stimmen. Wir müssen Kleinigkeiten ausbessern, es sind wirklich einfache Dinge, die wir besser machen müssen. Wir werden Video schauen und die Fehler analysieren“, erklärte Fröwis.

Alps-Hockey-League | Saison 2025/26 | Preliminary Round

EK Die Zeller Eisbären vs. Die Adler Stadtwerke Kitzbühel 3:2 (0:0/2:1/1:1)

Tore:
0:1 |25.| Jannik Fröwis PP1
1:1 |29.| Dominik Prodinger PP1
2:1 |33.| Nicklas Huard PP1
2:2 |42.| Jakob Engelhart
3:2 |57.| Alexander Lahoda

SR1: Miha Bulovec
SR2: Christian Voican
LR1: Filip Jeram
LR2: Marco Veselka

ZS: 2796 (KE Kelit Arena Zell am See)

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