Adler Stadtwerke Kitzbühel

Enges Match bei Italiens Meister

Bis 45 Sekunden vor Schluss hatten die Adler in Asiago die Chance auf einen Punkt. Dann besiegelte der Videobeweis die Entscheidung und den 3:1-Sieg der Gastgeber.

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Das letzte Auswärtsspiel in dieser Saison führte die Adler am Samstagabend nach Asiago, in die Heimat von Italiens amtierenden Meister und des köstlichen Käses. Und auch das Match traf den Geschmack des Publikums zuhause vor dem Stream, denn es entwickelte sich von Beginn an ein ansprechendes Hin und Her mit gutem Tempo und nur vier Strafen. Die Adler boten dem Favoriten zu jeder Zeit die Stirn und das, obwohl man nur mit 15 Feldspielern nach Asiago gereist war.

Das Chancenplus war - wenig überraschend - auf der Seite der Gastgeber zu finden, aber Dominik Frank erwischte einen hervorragenden Tag und hielt, was zu halten war. Erst in Minute 21 musste der Adler-Goalie zum ersten Mal hinter sich greifen. Steven McParland fuhr alleine auf Dominik Frank zu und ließ dem Salzburger keine Chance.

Ebenso sehenswert war Kitzbühels Ausgleich in der 45. Minute. Die Adler gewannen ein Bully in der Angriffszone und über Christopher Feix und Robin Gartner kam der Puck zu David Kreuter an der blauen Linie, der die Scheibe gezielt in die Maschen hämmerte. Leider war man - wie so oft in dieser Saison - kurz nach Erfolgserlebnissen unkonzentriert und so kam Asiago 61 Sekunden später zur neuerlichen Führung. Die Adler hielten die Partie jedoch bis kurz vor Schluss offen, ehe die Entscheidung der Referees die Niederlage besiegelte: Das 3:1 fiel aus einem völlig unübersichtlichen Gestocher vor Dominik Frank und wurde erst nach intensivem Videostudium der Schiedsrichter anerkannt.

„Wir haben kämpferisch ein gutes Spiel abgeliefert und ein Punkt wäre auf jeden Fall verdient gewesen“, lautete Nic Maurers Fazit. Am Donnerstag gastiert Ritten in Kitzbühel.

Fotos: Vito De Romeo