Adler Stadtwerke Kitzbühel

Gegen Linz zum Sieg gezittert

Es geht auch ohne Spektakel! Der EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel gewinnt glanzlos gegen die Steel Wings Linz mit 2:1 und feiert endlich den ersten Heimsieg nach regulärer Spielzeit seit 13. Februar.

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Was haben uns die Adler in den letzten Runden stets für ein Spektakel geboten. Fünfmal in Serie netzte das Team in den letzten Sekunden entscheidend ein und feierte auf diese Weise verrückte Siege wie etwa das 7:6 in Zell am See oder das 5:4 daheim gegen Feldkirch. Am Samstagabend im Sportpark gegen die Steel Wings Linz gab es seit langem wieder einmal Schonkost – vor allem für die Nerven des Publikums.

Das Spiel war keines für die Geschichtsbücher. An diesem Abend trafen sich vor allem in den ersten beiden Abschnitten zwei Teams auf Augenhöhe. Es war eine weitestgehend ausgeglichene Partie, aber Mega-Chancen waren Mangelware. Erst zur Halbzeit ließen die Gäste im Powerplay eine riesige Möglichkeit auf die Führung aus – der Stürmer scheiterte alleinstehend vor Paul Mocher. Die erlösende Führung fiel nach einer herrlichen lettischen Kombination in Minute 34: „Ralfs Jevdokimovs, Mikus Mintautiskis, Raivo Freidenfelds – 1:0 für den EC Kitzbühel“ hätte die Szene der unvergessene Manfred Gabrielli wohl kommentiert.

Ralfs Jevdokimovs besorgte auf Zuspiel von Mikus Mintautiskis in Minute 45 das 2:0 und es wurde nach dem Anschlusstreffer der Gäste sechs Minuten vor dem Ende wieder spannend, aber die Adler retteten die Führung ins Ziel. Ein Kompliment geht an dieser Stelle aber nicht nur an den EC Kitzbühel, dafür auch einmal einen wenig ansehnlichen Sieg eingefahren zu haben, sondern auch an die Stahlfront aus Linz, die ihre Steel Wings bis nach Abpfiff lautstark unterstützten, und an die Kicker der 1B des FC Kitzbühel, die ihre so erfolgreiche Herbstsaison im Sportpark ausklingen ließen. Der Fußball-Nachwuchs war auf Einladung von Adler-Präsident Volker Zeh und Eishockey-Nachwuchsleiter Gerhard Eilenberger beim Match. Die Burschen der 1B kamen direkt vom 4:0-Heimspielerfolg gegen den FC Alpbach in die Halle.

Für die Adler war es am Samstag der erste Heimsieg nach regulärer Spielzeit seit 13. Februar 2021 – seit dem 5:2 gegen Gröden. Goalie Paul Mocher war zufrieden: „Es war ein verdienter Sieg. Was wir uns vorgenommen haben, ist uns großteils gelungen umzusetzen: endlich eine Partie einmal 60 Minuten gut durchzuspielen.“ Bis zum nächsten Heimspiel am 4. November gastieren die Adler in Klagenfurt, beim EC Bregenzerwald und in Asiago. Paul Mocher mit einem kurzen Ausblick: „Wir können in jedem Spiel punkten, vor allem weil die Liga heuer so ausgeglichen zu sein scheint, wie noch nie.“

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