Adler Stadtwerke Kitzbühel

Glanzlos zum Pflichtsieg in Linz

Geglückte Revanche der Adler gegen die Steel Wings. So richtig Eindruck hinterlassen konnten beim 4:2 in Linz aber nur Doppeltorschütze Fabian Ranftl und Mikael Johansson mit drei Punkten und einem Traumtor.

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Nach der vermeidbaren Heimpleite gegen die Steel Wings am 21. November brannten die Adler auf Wiedergutmachung. Und genau so legten sie das Spiel in Linz von Beginn auch an: Gnadenlos fuhren sie Angriff nach Angriff und schnürten die Hausherren vor allem in den ersten beiden Dritteln oft minutenlang ein. Doch aus der Dominanz entsprang zu wenig Kapital. 30:8 Torschüsse hieß es nach 40 Minuten, die Führung für Kitzbühel war mit 3:1 aber denkbar knapp. Nicht nur Präsident Volker Zeh sah bei seinem Team, dass es vor dem Tor „viel zu unkonzentriert” gewesen ist.

Hervorzuheben ist allerdings die Geduld der Mannschaft und, dass man die Nerven stets im Zaum hielt. Das ganze Spiel lang gab es gegen die Adler nur eine Strafe.

Nach der Führung von Pontus Wernerson in Minute 12 sorgte Fabian Ranftl für seinen ersten Doppelpack im Dress des KEC. Beide Male kam die finale Vorlage von Mikael Johansson, der auch für den sehenswertesten Treffer an diesem Abend in Linz sorgte. Der 191-Zentimeter Hüne tanzte in Minute 45 mit dem Puck gleich vier Linzer aus und schloss eiskalt ab. Die Steel Wings gaben aber zu keiner Sekunde an diesem Abend auf, auch nicht nach dem 1:4. Und so keimte nach dem 2:4 sieben Minuten vor dem Ende neuerlich Hoffnung auf, aber die Adler brachten die Führung ohne größere Schwierigkeiten über die Bühne. Was bleibt und zählt sind die drei Punkte nach einem Arbeitssieg in der Stahlstadt.

Das Fazit kommt von Florian Eder: „Wir haben von Anfang an gewusst, dass wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Wie wir schon beim Match in Kitzbühel gesehen haben, sind die Linzer eine sehr ehrgeizige Mannschaft. Wir haben aber auf jeden Fall zeigen können, dass wir spielerisch überlegen sind. Leider haben wir auch diesmal um jedes Tor kämpfen müssen.“

Nun folgt für die Adler ein spielfreies Wochenende, ehe es am Dienstagabend im Sportpark gegen den EC Bregenzerwald weitergeht. In den Return-2-Play-Games am 10. und 14. Oktober fuhren die Adler gegen die Wälder zwei Siege ein: Zuhause 5:1, auswärts 4:2. Seither fanden die Vorarlberger allerdings immer besser in die Spur. So gewannen sie nicht nur gegen den KAC und Linz sehr deutlich, sondern besiegten daheim auch Salzburg 4:2 und holten in Jesenice einen Punkt.

„Bregenzerwald ist stärker als im Oktober. Sie haben mit Roberts Lipsbergs auch einen neuen starken Spieler geholt. Wenn wir unsere Aufgaben gut umsetzen, wird das bestimmt ein interessantes Spiel”, sagt Florian Eder. In seinen vier Spielen sorgte Robert Lipsbergs übrigens für 7 Tore und 4 Assists.