Ec Die Adler Kitzbühel

Joakim Andersson über die derzeitige Situation im Adler-Nachwuchs

Die Länderspielpause nutzen einige unserer Adler um die Familien daheim zu besuchen, zur Ruhe zu kommen oder die Akkus zu laden. Wer aber glaubt, der Sportpark bleibt deshalb leer, liegt falsch. Denn uns Nachwuchs tummelt sich auch während dem International-Break auf dem Eis.

Wir haben uns mit Nachwuchs-Chefcoach Joakim Andersson unterhalten:

Jocke, wie viele Kinder durchlaufen derzeit den Adler-Nachwuchs in Kitzbühel?

Joakim Andersson: Aktuell sind wir 164 Kinder. Davon sind 124 Adler und 40 von Kooperations-Klubs. Heuer haben wir bereits 35 neue Kinder dazubekommen. Unsere Kids sind in sieben Gruppen aufgeteilt und trainiert wird zwei bis viermal in der Woche. Die Spiele finden dann am Wochenende statt.

Was sind deine täglichen Herausforderungen als Nachwuchs-Coach?

Die große Herausforderung ist es, dass jeder einzelne Spieler oder Spielerin sein Niveau erreichen kann. Das ist speziell im jungen Alter nicht immer leicht. In Zusammenarbeit mit den Assistent:innen, Kindern und Helfer:innen ist das zwar sehr fordernd, macht aber jeden Tag riesigen Spaß und das spüren auch die Kids auf dem Eis.

Was bedeutet es für dich, mit Kindern und Youngsters zu trainieren?

Das Training im Nachwuchs in Kitzbühel basiert auf Bewegung, Spaß, Freundschaft, Teamgeist und das Erlernen des Eishockey ABCs. Wir Trainer und die Organisation tun alles dafür, dass es den jungen Spieler:innen hier bei uns im Verein gut geht.

Was benötigt man, um im Nachwuchs in Kitzbühel zu spielen?

Lustige Frage. Als erstes musst du Eislaufen lernen. Den Rest, also das Equipment und die Ausrüstung, haben wir für die Kids parat.

Welche Ziele verfolgst du als Nachwuchs-Coach mit dem Eishockey-Club Kitzbühel?

Wir wünschen uns, dass so viele wie möglich bei uns im Verein Eishockey ausprobieren und dass unsere Trainer ihnen die beste Unterstützung geben können. Denn dann bleiben sie auch bei uns im Klub, leben unsere Struktur und entwickeln sich weiter. Es wäre schon wünschenswert, wenn wir hier in Kitzbühel bald wieder mehr heimische Spieler in der Kampfmannschaft der Alps Hockey League haben könnten. Daran arbeiten wir täglich rund um die Uhr.

Zudem wollen wir dem Nachwuchs im realen Leben da draußen Fairplay und Respekt lernen. Das ist auch für einen selbst sehr, sehr wichtig!

Wie bist du eigentlich zum Eishockey gekommen?

Ich bin Schwede, da hat man als Kind kaum eine Chance, Eishockey nicht auszuprobieren. Eishockey spielt man in der Freizeit und auch schon in der Schule. Eishockey ist nahezu eine Religion, das kann man durchaus so sagen. Ich war damals von der Gruppendynamik fasziniert und wir hatten zusammen jede Menge Spaß. Nach 13 Jahren als Spieler bin ich mittlerweile seit 22 Jahren Trainer in Europa. Ich bin sehr dankbar dafür, was ich im Eishockeysport alles erleben durfte.


Wie ihr euch anmelden könnt? Ganz einfach! Schreibt eine E-Mail an youngsters@dieadler.at oder meldet euch unter 0676/836211510.

(C) KEC
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