Kitzbüheler Adler feiern knappen Heimsieg gegen Sisak
Die Adler Stadtwerke Kitzbühel gewinnen am Donnerstagabend einen spannenden und engen Schlagabtausch gegen den KHL Sisak mit 3:2. Tore von Bernhard Posch, Clemens Krainz und Jakob Engelhart entschieden das Duell gegen den Tabellennachbarn, obwohl es die Adler bis zur letzten Sekunde sehr spannend hielten. Mit diesem Erfolg verkürzten die Adler den Abstand zur Tabellenspitze, blieben aber weiter auf dem sechsten Rang.
„Wir haben gewusst, dass es ein hartes Spiel wird und dass es auf die Kleinigkeiten an. Die haben wir im letzten Spiel nicht richtig gemacht. Heute haben wir es deutlich besser gemacht und verdient gewonnen“, analysierte Jakob Engelhart, der Torschütze zum 2:1, die Partie. Ein Sieg gegen eine qualitativ hochwertige Mannschaft wie Sisak tut sehr gut. „Gegen solche Topteams wird es immer eng sein. Wir haben uns im letzten Jahr schon schwer getan. Ich denke, dass wir 60 Minuten solides Eishockey gespielt haben und darauf das kommt es an. Wir hätten es nicht so spannend machen müssen, aber das gehört dazu. Wir haben dann Nerven bewiesen und das lässt auf mehr hoffen“, fügte Engelhart hinzu.
So lief die Partie:
Die erste Torannäherung des Spiels hatten die Gäste bereits in der ersten Minute, doch auch die Kitzbüheler kamen früh zu einigen Möglichkeiten. Im Powerplay zog Patrick Bruckner (2.) ab, konnte Vilim Rosandic aber nicht überwinden. Danach dauerte es einige Momente bis wieder gefährliche Vorstöße zu sehen waren. In der elften Minute war es dann aber so weit. Unmittelbar nach dem Bully im Angriffsdrittel, zog Bernhard Posch aus der Distanz nach Vorarbeit von Lukas Engelhart und Raffael Aigner ab und erzielte die Führung.
Direkt im Gegenzug hatten die Gäste aus Kroatien ihre bis dahin beste Möglichkeit für einen Treffer. Markus Gratzer parierte einige Schüsse in dieser Druckphase. Zum Ende des Drittels hatten die Kitzbüheler mehr Spielanteile. Eine Unterzahlsituation führte allerdings zum Ausgleich. Tjas Lesnicar sorgte für den 1:1-Ausgleich und gleichzeitig auch für den Pausenstand, obwohl Erik Wittwer in der 18. Minute beinahe noch die erneute Führung erzielt hätte.
Das zweite Spieldrittel begann durchaus flott. Beide Mannschaften spielten sich einige Möglichkeiten heraus. Aus einer Umschaltsituation heraus sorgte Marek Sloboda in der 23. Minute für Gefahr, doch Sisak setzte sich immer wieder für längere Zeit im Angriffsdrittel fest. Dank Markus Gratzer gelang es den Gästen jedoch nicht, einen weiteren Treffer zu erzielen. Die Adler hingegen durften in der 31. Minute über die Führung zum 2:1 jubeln. Jakob Engelhart traf nach einem sehenswerten Alleingang aus kurzer Distanz gegen Rosandic. Kurz darauf rettete für die Kitzbüheler die Stange, sodass die Gäste aus Sisak keinen weiteren Treffer nachlegen konnten.
Zum Ende des Drittel hatten die Adler sogar noch einige Möglichkeiten die Führung auszubauen. Im Powerplay scheiterte Engelhart (38.), sodass es mit einem knappen 2:1 in die zweite Pause ging.
Adler lassen Fans zittern
Im dritten Spielabschnitt mussten die Adler zu Beginn eine Unterzahlsituation überstehen, lösten diese Aufgabe allerdings bravourös und hielten den Kasten sauber. Im Laufe des Drittels übernahmen die Adler immer mehr die Kontrolle und spielten sich selbst einige Möglichkeiten zur Vorentscheidung heraus. Sloboda (47.) und Wittwer (50.) scheiterten. Vier Minuten später klingelte es allerdings im Kasten von Rosandic. Clemens Krainz traf in Überzahl zum 3:1. Damit war eigentlich alles klar, doch Sisak nahm früh ihren Keeper vom Eis und kam dadurch zu einigen Möglichkeiten. In der 59. Minute nützte Vito Idzan einen Fehler von Markus Gratzer zum 3:2-Anschlusstreffer aus und sorgte damit für erneute Spannung. Die Adler verteidigten in den letzten Sekunden diszipliniert und brachten den Sieg über die Zeit.
Weiter geht’s am Samstag auswärts in Salzburg gegen die Red Bull Hockey Juniors. Spielbeginn ist um 19:15 Uhr.
Alps-Hockey-League | Saison 2026/27 | Preliminary Round
Die Adler Stadtwerke Kitzbühel vs. KHL Sisak 3:2 (1:1/1:0/1:1)
Tore:
1:0 |11.| Bernhard Posch
1:1 |18.| Tjas Lesnicar PP1
2:1 |31.| Jakob Engelhart
3:1 |54.| Clemens Krainz PP1
3:2 |59.| Vito Idzan
SR1: Adam Brock
SR2: Omar Pinie
LR1: Anna Callovini
LR2: Julian Preiser
ZS: (519) Sportpark Kitzbühel

