Kitzbüheler Adler glückt Revanche in der Overtime
Im zweiten Spiel binnen einer Woche gegen die Unterland Cavaliers behielten die Adler Stadtwerke Kitzbühel am Samstag die Oberhand. In einem erneut äußerst engen Schlagabtausch setzten sich die Adler trotz deutlich mehr Torschüssen – vor allem im zweiten Spielabschnitt – schließlich in der Overtime mit 2:1 durch. Zum Matchwinner avancierte Jakob Lippitsch, der beide Treffer der Heimmannschaft erzielte und damit für die zwei Punkte sorgte.
„Wir sind nach dem Rückstand gut zurückgekommen und konnten sofort danach den Ausgleich erzielen. Über weite Strecken der 60 Minuten waren wir die bessere Mannschaft. Ausschlaggebend für den erst späten Sieg war unser Powerplay, das über die gesamte Spielzeit überhaupt nicht funktioniert hat. Das Penalty Killing hingegen war sehr gut und auch Markus Gratzer hat viele starke Paraden gezeigt. Um mehr zu gewinnen, müssen wir klar am Powerplay arbeiten“, fasste Lippitsch die Partie zusammen.
Mit diesen zwei Punkten rücken die Adler in der Tabelle der Qualification Round A vorläufig bis auf einen Punkt an Cortina heran und haben nun drei Punkte Vorsprung auf die Unterland Cavaliers. Weiter geht es am Donnerstag auswärts gegen Meran. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.
So lief die Partie:
Wie schon im Spiel der vergangenen Woche war zu Beginn der Partie kein Eishockeyleckerbissen zu sehen. Die 1.012 Fans im Sportpark sahen in der achten Minute den ersten Aufreger, als Kapitän Henrik Hochfilzer für insgesamt vier Minuten auf der Strafbank Platz nehmen musste. Diese Unterzahlsituation überstanden die Adler mit einer starken Leistung, doch nur wenige Minuten später musste mit Jacob Pfeffer ein weiterer Akteur eine Strafe absitzen. In dieser Unterzahlphase erzielten die Gäste aus Italien durch Moritz Kaufmann (14.) den Treffer zum 0:1.
Die Adler ließen sich davon jedoch nicht beirren und sorgten praktisch im Gegenzug für den Ausgleich. Nach Vorarbeit von Mai Crnkic und Jacob Pfeffer traf Jakob Lippitsch ebenfalls noch in der 14. Spielminute zum 1:1. Der restliche erste Spielabschnitt war von zahlreichen Strafen geprägt. Yoan Loshing auf Seiten der Kitzbüheler sowie Artur Seniut und Erik Potsinok bei den Gästen mussten auf die Strafbank. Weitere Treffer fielen jedoch nicht, womit es mit einem 1:1 in die erste Pause ging.
Danach ging es in ähnlicher Tonart weiter. Die Adler hatten zu Beginn des zweiten Abschnitts sogar eine Fünf-gegen-drei-Überzahl, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Insgesamt verzeichneten sie im zweiten Drittel deutlich mehr Torschüsse als die Cavaliers, ließen die nötige Effizienz jedoch vermissen.
Das dritte Drittel gestaltete sich wieder ausgeglichener, Tore sollten aber auch in diesem Spielabschnitt keine fallen. Somit ging es mit einem Stand von 1:1 in die Overtime. Dort zeigte sich, dass die Kitzbüheler die stärkere Mannschaft waren. Ihre dritte Möglichkeit nutzten sie schließlich in der 64. Minute: Torhüter Markus Gratzer spielte einen Pass auf Mai Crnkic, der Jakob Lippitsch bediente. Mit einem platzierten Schuss von links bezwang dieser Gästekeeper Tizian Giovanelli und sorgte damit für den 2:1-Heimsieg.
Alps-Hockey-League | Saison 2025/26 | Qualification Round A
Die Adler Stadtwerke Kitzbühel vs. Hockey Unterland Cavaliers 2:1 OT (1:1/0:0/0:0)
Tore:
0:1 |14.| Moritz Kaufmann PP1
1:1 |14.| Jakob Lippitsch
2:1 |64.| Jakob Lippitsch OT
SR1: Rene Huber
SR2: Alex Lazzeri
LR1: Luca Grisenti
LR2: Daniel Strimitzer
ZS: 1012 (Sportpark Kitzbühel)

