Adler Stadtwerke Kitzbühel

Trotz Niederlage bleibt Hoffnung auf Master Round

Im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs setzte es am Donnerstag für die Adler Stadtwerke Kitzbühel eine bittere 2:5-Niederlage gegen den KHL Sisak. In einer Partie, in der die Adler im ersten Drittel als stärkere Mannschaft auftraten und durch Lukas Waschnig in Führung gingen, blieb es lange eng und spannend. Im zweiten Drittel übernahmen immer mehr die Gäste das Ruder und zu Beginn des dritten Spielabschnitts zeichnete sich beim Stand von 1:4 bereits die Niederlage ab. Am Ende gingen die Adler verdient als Verlierer vom Eis.

So lief die Partie:

Wie so oft in diesem Grunddurchgang starteten die Kitzbüheler aggressiv in die Partie und sorgten nach etwas mehr als drei Minuten für den umjubelten Führungstreffer. 1078 Fans sahen, wie Lukas Waschnig nach Vorarbeit von Clemens Krainz und Matic Podlipnik die Scheibe zum 1:0 im Tor versenkte. Doch die Gäste aus Kroatien ließen sich nicht lange bitten und trafen im Gegenzug, ebenfalls noch in der vierten Minute, zum 1:1-Ausgleich. Danila Larionovs war für die Gäste aus Sisak erfolgreich. Im weiteren Verlauf des Drittels konnten die Kitzbüheler gut mithalten, hatten auch ihre Chancen, doch der nächste Treffer gelang den Gästen. Niko Cavlovic brachte seine Mannschaft in der 13. Spielminute in Führung und sorgte gleichzeitig für den 1:2-Pausenstand.

Sisak macht alles klar

Im zweiten Spielabschnitt schaltete Sisak noch einen Gang höher. Sie setzten sich immer öfter im Angriffsdrittel fest und spielten sich einige Möglichkeiten heraus. Es dauerte dann allerdings bis zur 35. Minute, als Ivan Puzic das 1:3 erzielte. Ähnlich ging es auch im dritten Spielabschnitt weiter. Die Adler bekamen wenig Zugriff auf das Spiel und einige Chancen wurden ausgelassen. So erhöhten die Gäste mit Treffern von Kim Sang Yeob (42.) und Marjius Dumcius (47.) auf ein komfortables 1:5. Die Heimmannschaft steckte aber noch nicht auf, versuchte die Moral hochzuhalten und belohnte sich in der 55. Minute mit einem weiteren Tor. Niklas Wetzl traf nach Assists von Alexander Maxa und Henrik Hochfilzer zum 2:5-Endstand.

Dem Kapitän war die Enttäuschung im anschließenden Interview anzusehen. „Wir waren heute im gesamten Spiel immer einen Schritt zu langsam. Die Gäste haben einfaches Eishockey gespielt und ihre Chancen genutzt. Das ist eine bittere Pille, die wir schlucken müssen“, erklärte Hochfilzer.
Dennoch richtete sich sein Blick bereits nach vorne. „Wir haben am Samstag die Chance alles klarzumachen für Platz fünf. Wir müssen das Spiel abhaken und nach vorne schauen. Im Spiel gegen Jesenice heißt es Do or die. Wir wollen unbedingt Fünfter bleiben. Das ist unser Ziel. Wir werden alles geben, um dieses Spiel zu gewinnen“, führte der Kapitän an.

In der Tat liegt im Kampf um die Master Round vieles in der Hand der Adler. Denn der EC Bregenzerwald konnte auswärts in Salzburg gegen die Red Bull Hockey Juniors nicht gewinnen. Mit dieser Niederlage gegen Sisak sind die Kitzbüheler allerdings abhängig vom Ausgang der zwei Auswärtsspiele der Wipptal Broncos gegen Sisak. Denn sie konnten am Donnerstag beim Sieg gegen Ritten in der Overtime zwei Zähler mitnehmen und liegen damit nur noch drei Punkte hinter den Adlern bei einem Spiel weniger. Die spannende Entscheidung um den letzten Platz in der Master Round wird also am Wochenende fallen.

Alps-Hockey-League | Saison 2025/26 | Preliminary Round

Die Adler Stadtwerke Kitzbühel vs. KHL Sisak 2:5 (1:2/0:1/1:2)

Tore:
1:0 |4.| Lukas Waschnig
1:1 |4.| Danila Larionovs
1:2 |13.| Niko Cavlovic
1:3 |35.| Ivan Puzic
1:4 |42.| Kim Sang Yeob
1:5 |47.| Marjius Dumcius PP1
2:5 |55.| Niklas Wetzl

SR1: Rene Huber
SR2: Dominik Unterweger
LR1: Daniel Rinker
LR2: Manuel Wendner

ZS: 1078 (Sportpark Kitzbühel)

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