Adler Stadtwerke Kitzbühel

Über den Kampf zu drei Punkten

Der EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel besiegte den Tabellenletzten aus Wien mit 3:2. Kein Spiel für die Geschichtsbücher, aber die lang ersehnten drei Punkte. Schon um 18 Uhr wartet Ritten auswärts.

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Es gibt wenige Spiele, in denen der EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel leichter Favorit ist, aber am Freitagabend war es wieder einmal so weit: Zu Gast im Sportpark waren die Vienna Capitals Silver, der auswärts noch sieglose Tabellenletzte. Aber die Adler waren gewarnt, kassierte man noch am 27. November ein 0:4 in Kagran. Das „Rückspiel" entwickelte sich von Beginn an zu einem Kampfspiel, das nur von der Spannung lebte, nicht aber von den spielerischen Momenten. Beide Teams brauchten keine Anlaufzeit und lieferten sich von Beginn an einen ausgeglichenen, aber wenig sehenswerten Fight. Fehler, unglückliche Aktionen und Schlampigkeiten dominierten auf beiden Seiten. Im Startdrittel hatten die Capitals bessere Chancen und in Minute acht sorgte Christoph Draschkowitz für die Führung. Den Ausgleich besorgte Eric Lindhagen in Minute 14. Der erfahrene Schwede zählte am Freitag zu den Aktivposten im Team des KEC.

Drittel 2 zeigte ein unverändertes Bild: Die Capitals blieben stets brandgefährlich, aber Lukas Moser zeigte neuerlich eine sehr gute Leistung und war stets auf dem Posten. Die Adler bemühten sich, eine spielerische Linie zu finden, blieben aber zumeist glücklos – bis zur Minute 35. Da besorgte Patrik Kittinger die Führung und es war dem Wiener zu gönnen, denn bis dahin rackerte er wie gewohnt, nur gelang ihm ungewohnt wenig. Den Capitals schlug der Gegentreffer auf's Gemüt, denn kurz darauf folgte ein Scheibenverlust in der eigenen Verteidigungszone und Fritz Schröder nützte den Patzer zum 3:1.

Im Schlussdrittel übernahmen die Adler vor allem in den ersten zehn Minuten das Kommando, doch eine beruhigende Führung herzustellen gelang ihnen nicht. Im Gegenteil. In Minute 50 sorgte Patrick Böhm für den Anschlusstreffer und damit begann das große Zittern – bis zur letzten Sekunde.

„Das war kein gutes Spiel von uns“, gab Mikus Mintautiskis unumwunden zu. „Aber wir haben gewonnen. Das ist es, was am Ende zählt.“ Schon am Samstagabend geht es für die Adler weiter. Um 18 Uhr warten die Rittner Buam auswärts. Valcome.tv überträgt live.

Ab dem Heimspiel gegen Fassa am 20. Dezember wird Benjamin Zankl (22) den EC Kitzbühel verstärken. Der gebürtige Villacher wechselt aus Spittal an der Drau in die Gamsstadt. Davor spielte er bei den Zeller Eisbären. Bis zur U20 wurde er beim EC VSV ausgebildet: „Ich hoffe, dass ich die Mannschaft weiterbringen und auch für gute Stimmung sorgen kann“, sagt der 192 Zentimeter große Offensivspieler, der sich bereits am Freitag beim Match gegen die Vienna Capitals ein Bild von seinem neuen Team gemacht hat: „Für mich ist der EC Kitzbühel eine top Chance und ich werde sie auch zu 100 Prozent nützen.“

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