Ec Die Adler Kitzbühel

Ein fast perfekter Abend in Zell am See

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An das 20. Auswärtsspiel dieser Saison werden sich die Kitzbüheler Adler noch länger erinnern, denn es vereinte neben dem wichtigen 3:0-Derbysieg auch eine hervorragende Leistung sowie ein Shutout von Stefan Ridderwall. Die ersten zwei Drittel in Zell am See verliefen wie auf einer schiefen Ebene und der KEC wies nach 40 Minuten eine Torschussstatistik von 26:16 auf. Hätten die Adler ihre Vielzahl an Chancen verwertet, dürfte man getrost von einem perfekten Spiel sprechen. Aber so brauchte es etwa für die so wichtige Kitzbüheler Führung tatkräftige Unterstützung der Eisbären, es war nämlich ein lupenreines Eigentor, das Kapitän Henrik Hochfilzer zugesprochen wurde. Der Schlussabschnitt verlief offener und blieb bis zum Empty-Net-Treffer - abermals durch Henrik Hochfilzer - spannend. Aber letztendlich konnten sowohl das Team als auch die etwa 60 mitgereisten Kitzbühel-Fans ihre Heimfahrt über den Pass Thurn hochzufrieden antreten.

Uns ist es gelungen, Zell am See von unserem Tor fernzuhalten und Stefan war sehr gut“, umreißt Coach Charles Franzen zwei Schlüsselfaktoren. Der Schwede freut sich auch darüber, mit einem „big smile” nach Kitzbühel zurückgekehrt zu sein. Am Dienstag folgt bereits das nächste Endspiel für die Adler, wenn die bislang ungeschlagene VEU im Sportpark gastiert. Will Kitzbühel die kleine Chance auf die Play-offs am Leben erhalten, müssen neuerlich drei Punkte her. Mit einer Leistung wie in Zell am See, ist das aber auch gegen Feldkirch möglich.

Trotz aller sportlicher Ernsthaftigkeit soll am Faschingsdienstag aber für Spaß auf den Rängen gesorgt sein: Wer gegen die VEU verkleidet in den Sportpark kommt, bezahlt keinen Eintritt und wird auf ein Getränk eingeladen. Darüberhinaus gibt es für das schrillste Kostüm einen Preis.