Ec Die Adler Kitzbühel

Erst die Devils, dann das Halbfinale

22.09

Eine Runde steht in der Dameneishockey Bundesliga (kurz DEBL) noch aus, aber unsere Adlerinnen von der Spielgemeinschaft Kitzbühel-Kufstein haben den Einzug ins Halbfinale bereits fixiert. So liegt der Fokus nach dem Auswärtsmatch bei den Devils Graz am Samstag, dem 18. Jänner, schon ganz auf dem Duell gegen die Neuberg Highlanders.

So wichtig das Spiel in Graz als Vorbereitung auf das Saisonfinale auch sein mag, für die Tabelle ist es bedeutungslos. Kitzbühel-Kufstein liegt einzementiert auf dem zufriedenstellenden vierten Rang. Aus 13 Spielen fuhren die Damen sieben Siege ein. Dem Modus entsprechend trifft die Spielgemeinschaft im Halbfinale auf den Liga-Spitzenreiter aus Neuberg. Die Entscheidung wird in einem Hin- und Rückspiel fallen und schwieriger als gegen die Mürztalerinnen kann die Aufgabe nicht sein: Die Neuberg Highlanders gewannen bislang alle ihre 13 Saisonspiele und weisen ein Torverhältnis von +115 auf. Die zwei Duelle gegen Kitzbühel-Kufstein entschieden die Highlanders 4:1 (in Kapfenberg) und 5:0 (in Kufstein) für sich.

Das Hinspiel des Halbfinales findet voraussichtlich am 25. Jänner um 17.30 Uhr in Kufstein statt. Die Entscheidung folgt eine Woche später in der Kapfenberger Eishalle. Trainerin Claudia Wirl über das Duell gegen die Steirerinnen: „Gegen Neuberg im Halbfinale gewinnen zu können, wird extrem schwierig. Aber ich bin überzeugt, es ist nicht unmöglich. Wo sonst, wenn nicht im Eishockey, sind kleine Wunder möglich. Wenn jede zu 100 Prozent daran glaubt und wir als Team kämpfen, sehe ich eine Chance.“ Das zweite Halbfinale ist übrigens ein Stadtderby zwischen KHM Budapest II und Marylin Budapest.

Ein Zwischenfazit nach 13 Saisonspielen zieht Claudia Wirl auch: „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Saison sehr zufrieden. Unser Minimal-Saisonziel Playoff haben wir erreicht und auch mit der Entwicklung der Mannschaft bin ich zufrieden. Leider haben wir vor allem bei den Auswärtsspielen in Budapest zu viele Punkte verschenkt und so war nicht mehr drin als der vierte Platz.“