Ec Die Adler Kitzbühel

Kleine Gala zum Abschied vom Heimpublikum

DSC_1991

Trotz des vorzeitigen Verpassens der Play-offs und der ungewöhnlichen Spielzeit eines Montagabends kamen zum letzten Saisonspiel der Adler im Sportpark immerhin rund 650 Fans. Und niemand unter ihnen musste seinen Besuch bereuen, denn die KEC-Cracks feierten den sechsten Sieg in Serie und Stefan Ridderwall durfte sich über ein Shutout freuen.

Das 4:0 gegen die Fassa Falcons ging auch in dieser Höhe in Ordnung, denn Kitzbühel war über die gesamte Spielzeit das dominierende Team, nicht nur mit mehr Schüssen, sondern auch mit den besseren Chancen. Trotzdem war am Eis und auf den Tribünen Geduld gefragt, ehe Lukas Fredin in Minute 26 die Führung gelang. Der 21-jährige Schwede sorgte auch für das 3:0 und avancierte zum Spieler des Abends. Henrik Hochfilzer und Christoph Echtler machten den klaren Heimsieg komplett. Am Mittwoch folgt der Schlussakt bei der VEU in Feldkirch. Ein Spiel, das zwar nur mehr statistischen Wert hat, aber Kitzbühel würde natürlich liebend gerne mit sieben Siegen in Serie in die Sommerpause skaten.

Gerhard Eilenberger, Adler-Nachwuchsleiter, Vize-Bürgermeister und Sportreferent in Kitzbühel, zog bei der anschließenden Pressekonferenz eine zufriedenstellende Bilanz: „Es hat heuer kein Spiel gegeben, in dem die Mannschaft nicht gekämpft hat. Selbst bei Niederlagen hat sich das Team nie aufgegeben. Mein Dank geht an den Trainer und unsere Fans. Selbst an einem Montagabend, an dem es um nichts mehr gegangen ist, kommt ihr zu uns in den Sportpark.“ Diesem Dank schloss sich Trainer Charles Franzen an: „Ich möchte allen Adler-Fans dafür danken, dass sie die ganze Saison hinter uns gestanden sind“, und der Schwede gibt einen kleinen Ausblick auf 2020/2021: „Wir wollen mit Kitzbühel in der nächsten Saison den nächsten Schritt machen und ein Top-10-Team werden. Top 10 kann aber ebenso heißen, dass wir in den Top 6 landen. Auch wenn wir unser Ziel – die Play-offs – heuer verpasst haben, so ist das unsere Ambition für nächste Saison.“

Sehr verärgert zeigte sich übrigens Fassa-Trainer Teppo Kivelä nach Schlusspfiff und dem damit einhergehenden Ende im Kampf ums Play-off für sein Team: „Wer den Spielplan der Qualifikationsrunde B erstellt hat, versteht seinen Job nicht. Es wurde genau ein Team bevorzugt und das war die VEU Feldkirch. Wir sind in den letzten Tagen über 20 Stunden im Bus gesessen.”