Ec Die Adler Kitzbühel

Siegesserie mit einem 13:0 prolongiert

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Oft war in dieser Saison die mangelhafte Chancenverwertung zu beklagen, an diesem Donnerstag definitiv nicht. Mit 13:0 schossen die Adler die Steel Wings Linz vor 700 Zusehern aus dem Sportpark. Dabei bleiben vor allem die drei Treffer binnen 63 Sekunden im ersten Drittel und das 7:0 im Schlussabschnitt in Erinnerung. Besonders erfreulich sind die neun verschiedenen Torschützen, von denen Christoph Echtler (Spieler des Abends), Tom Mader, Patrick Bolterle und Johan Schreiber doppelt netzten. Lasse Uusivirta gelangen sage und schreibe sieben Punkte (ein Treffer und sechs Vorlagen) und Stefan Ridderwall hielt zum fünften Mal in dieser Saison seinen Kasten sauber.

Da aber auch Feldkirch sein Heimspiel gegen Zell am See gewonnen hat, beträgt der Rückstand auf Platz 1 weiterhin sieben Zähler. Sollte die VEU am Samstag ihr Spiel in Linz nach 60 Minuten gewinnen, ist der Play-off-Platz für die Adler außer Reichweite. Charles Franzen hofft, dass „die Steel Wings den Vorarlbergern zumindest einen Punkt abluchsen können“. Mit seiner Mannschaft zeigte sich der Schwede nach dem Kantersieg natürlich zufrieden: „Ich bin stolz, dass sie 60 Minuten lang Gas gegeben haben.” Für Kitzbühel geht es am Samstag nach Dornbirn zum EC Bregenzerwald, wo man die Siegesserie natürlich verlängern möchte - ganz unabhängig davon, was die VEU in Linz macht.

Auf der Pressekonferenz zollte Adler-Präsident Volker Zeh den Steel Wings Respekt: „Das Ergebnis ist sehr hoch ausgefallen und es tut mir auch ein wenig Leid. Aber ihr gehört zu uns, ihr seid in der AHL-Familie und wir brauchen euch. Meinen Respekt vor eurer Performance mit so einer jungen Truppe ohne Import-Spieler. Hut ab vor eurer Leistung über die ganze Saison.”